Über uns

 

"Willst du drei Stunden glücklich sein, trinke Wein.

  Willst du drei Wochen glücklich sein, schlachte ein Schwein.

  Willst du drei Jahre glücklich sein, nimm eine Frau.

  Willst du ein Leben lang glücklich sein, bebaue einen Garten und halte Bienen darin."

 

Frei nach Konfuzius

 

Wie wir (ich und mein Mann Thomas) zur Imkerei kamen und die Leidenschaft für die Bienen entdeckten, war ein reiner Zufall. Im Jahr 2009  haben wir eine kleine landwirtschaftliche Fläche erworben. Darauf stand ein leeres Bienenhaus. Ich wollte mehr darüber wissen und besuchte eine Imkerschule in der Umgebung. Mein Mann war von Anfang an für das Handwerkliche und ich für die Betreuung der Bienen zuständig. Der Anfang war für mich gar nicht so einfach! Viele neue Fachbegriffe galt es zu lernen, und die Erzählungen von den erfahrenen Imkern gaben mir neue Impulse und viel Motivation um meinen eigenen Weg zu finden. Die Bienen haben mich voll und ganz in ihren Bann gezogen!

 

Im Jahr 2011 absolvierte ich meine Ausbildung zur Imkerin. Ich fing (wie die meisten Anfänger) mit zwei Bienenwirtschaftsvölkern an. Das Praktische gewann ich von dem Bienenzuchtverein in Buchbach. Mein Bienenpate wies mich in die Magazinimkerei ein und ich entschloss mich für das Beutenmaß Deutschnormal (DN). Ich war froh, dass ich einen Imker fand, der immer so viel Geduld und ein offenes Ohr für mich hatte.

Danke, Sepp!

 

Im Jahr 2014 entschieden wir uns unsere ökologische Bienenhaltung zertifizieren zu lassen. Es geht nämlich nicht nur um die Reinheit des Produktes, sondern um eine Gesamtbetrachtung des Umgangs mit Tieren, Pflanzen und Ressourcen, was uns sehr wichtig ist. Ökologisch zu imkern, heißt unter anderem zu versuchen, die Natur nicht zu schädigen, natürliche Vielfalt an Arten und Lebensformen zu erhalten, mit Tieren und Pflanzen und der ganzen Natur respektvoll umzugehen.

 

 

Seit Februar 2018 sind wir bei Naturland beigetreten, die über die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung hinausgehen.

https://www.naturland.de/de/verbraucher/einkauf-auf-dem-hof/item.html?id=6529:bio-imkerei-margot-erber&cid=1:urlaub-einkauf

 

Für unseren Bio-Honig bedeutet das:

 

  • Kein Einsatz und damit keine Rückstände von chemischen Bienen-Medikamenten.

 

  • Bekämpfung der Schädlinge mit organischen Säuren und meinen biomechanischen Eingriffen, wie z. B. Ablegerbildung.

 

  • Kein Einsatz von Smoker, die Bienen werden nur mit Wasser besprüht und es funktioniert wunderbar! Eigentlich brauche ich das Wasser nur wenn ich Zarge drauf setzen muss, damit die Bienen runter gehen.  Das Wasser brauchen die Bienen sowieso, den Rauch aber nicht!

 

  •  Verwendung von natürlichen Materialien, wie Holz bei Beuten (Bienenbehausungen), und Unterstützung eines regionalen Schreiners bei der Vergabe von Aufträgen.

 

  • Ein eigener Wachskreislauf für die Herstellung neuer Mittelwände, die auch  bei uns gegossen werden.

 

  • Winterfütterung mit Honig aus der eigenen Imkerei und mit Bio-Zucker.

 

  • Schonende Ernte und Verarbeitung des Honigs. Der Honig wird in der Regel sofort nach der Ernte abgefüllt, d. h. er wird während der Verarbeitung nicht erwärmt. Wenn eine Erwärmung des Honigs notwending wird, beträgt die maximale Honigtemperatur 35 Grad Celsius.

 

Wir arbeiten mit den Bienen und nicht gegen ihre Natur!

Jedes Lebenswesen hat ein Recht auf Freiheit von Leid, körperliche Unversehrrtheit und ein Leben gemäß seiner Natur. Bei unseren Königinnen werden die Flügel nicht beschnitten. Die Völker entscheiden selber, wann sie eine neue Königin ziehen möchten. Wir tauschen keine Königinnen aus! Die Bienen dürfen im Brutraum und Honigraum Naturwaben bauen. Bei uns wird jedes Volk individuell betreut. Wir sorgen dafür, dass es unseren Bienen immer gut geht. Alle unsere Bienenvölker haben eine Stockkarte, auf der das ganze Bienenjahr lückenlos dokumentiert wird.

 

Wir Imker mit unserer kleinen Landwirtschaft leisten unseren Beitrag zur Blütenvielfalt und Biodiversität. Wir haben im Jahr 2014 auf einer etwa 250 m² Fläche die Durchwachsene Silphie angebaut. Im Jahr 2015 kam sie zur Blüte und erreichte etwa 3 m Höhe. Die Pflanze ist anspruchslos und gedeiht unter hiesigen Bedingungen sehr gut. Aufgrund ihrer langen Blühdauer von Juli bis September liefert sie Pollen und Nektar zu einer Jahreszeit, in der das Nahrungsangebot für Insekten begrenzt ist.  Auf einer anderen Fläche, etwa 200 m², haben wir eine mehrjährige Bienenweide angesät. Zusätzlich blüht das ganze Jahr unsere Heuwiese mit Rot- und Weissklee, Löwenzahn, Wiesenkräuter und Wiesenblumen, da wir nur höchstens zwei Mal im Jahr mähen. Wir verwenden keinen künstlichen Dünger und wir spritzen keine Pestizide gegen Unkraut. Unsere Pflanzen werden von uns durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EM) gestärkt. Sie helfen durch den Anteil an Milchsäurebakterien, die Pflanzen vor Keimen zu schützen und die Selbstheilungskräfte der Pflanzen zu steigern.

Der gesunde und lebendige Boden ist für uns sehr wichtig! Es tut unseren Pflanzen, Tieren und uns gut. Wir arbeiten mit unserem ökologischen Kompost und die Maschinen werden immer wieder durch unsere Hände ersetzt.

 

Bei uns zu Hause mähen wir auch den Rasen nicht mehr. Dafür haben wir von Mai bis zum ersten Frost eine bunte „Oase“ voller wunderschöner Blumen. Wir entdecken jedes Jahr neue Trachten für die Bienen und sind offen neue Wege zu gehen.

 

 

Seit 2010 bin ich ein Mitglied bei VBB (Verband Bayerischer Bienenzüchter) www.v-b-b.net

 

 

und ein Mitglied bei Bienenzuchtverein Buchbach

https://bienenhof-aham.de/category/ortsvereine/buchbach/?future=false

 

 

Seit 2016 bin ich als Bienensachverständige von Fachzentrum Bienen in Veitshöchheim ernannt worden www.lwg.bayern.de/bienen

Ich freue mich, mein imkerliches Wissen und meine imkerlichen Erfahrungen an andere weiterzugeben.

 

Seit 2018 bin ich ein Mitglied bei DAB Deutscher Apitherapie Bund

www.apitherapie.de

 

 

 

 

 

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