Propolis - das Antibiotikum aus dem Bienenstock  

Auch Kittharz genannt ist ein klebriges, harzhaltiges, thermoplastisches Material. Bestimmte Arbeitsbienen sammeln Harz von Knospen, Blättern und Baumrinden. Im Bienenstock wird das Harz mit Wachs und Pollen vermengt und mit einem speziellen Speichelsekret geschmeidig gemacht. Die Honigbienen verwenden Propolis als Baustoff für Ausbesserungs- und Isolierarbeiten, sowie zur Desinfektion des gesamten Bienenstocks. Die Bienen schützen damit ihre Behausung gegen Zugluft, Feuchtigkeit, Mikroben, Pilze und Viren.

Am Eingang des Bienenstocks befindet sich eine Art Verteidigungsschranke aus Propolis, die den heimkehrenden Bienen gleichzeitig als desinfizierender Fußabstreifer dient. Diese Funktion hat dem Propolis auch seinen Namen gegeben. Das Wort Propolis stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus dem Wort „Pro“, dt. „Vor“ und dem Wort „Polis“ dt. „Stadt“. Der Name bedeutet somit (Verteidigungsanlage) vor einer Stadt“.

 

Das Propolis wird direkt aus unseren Bienenvölkern gewonnen und anschließend zu Propolis Lösung verarbeitet.

 

Einsatz von Propolis in der Apitherapie:

https://apitherapie.de/bienenprodukte/propolis/

  • Propolis beinhaltet sogenannte Flavonoide, das sind natürliche antibiotische Stoffe, die das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen verhindern. Wirkt gegen Salmonellen, Streptokokken, Tuberkelbazillen, Herpes-Viren und viele mehr.
  • Propolis weist neutralisierende Eigenschaften gegenüber Herbiziden, Hormonen, Antibiotika und Konservierungsgiften auf.
  • Wird die Propolis regelmäßig eingenommen (täglich zehn Tropfen), können das Immunsystem dementsprechend gestärkt und fiebrige Erkrankungen abgewehrt werden.

Anwendungsbereiche der Propolislösung (Quelle: Imkerei Produkte von Wolfgang Oberrisser):

  • Bei allen fiebrigen Erkrankungen dreimal täglich 30 Tropfen auf ein Stück Brot, einen Teelöffel Honig oder in etwas Flüssigkeit.
  • Bei Prostataentzündungen einmal täglich 30 Tropfen.
  • Im Klimakterium einmal täglich 30 Tropfen ein Jahr lang vor der Menopause.
  • Bei hohem als auch niedrigem Blutdruck 30 Tropfen täglich.
  • Bei Nieren- und Leberentzündungen zweimal täglich 40 Tropfen.
  • Bei Magenschmerzen gebe man 50 Tropfen in 100 Milliter Tee. Diese Lösung ist auch bei Darmparasiten mit Erfolg anzuwenden.
  • Bei Zahnschmerzen einen kleinen Wattebausch mit Lösung tränken und auf den erkrankten Zahn geben.
  • Bei Katarrhen sowie Angina oder Halsentzündungen oder bei Erkältungskrankheiten, um Folgeerscheinungen vorzubeugen, täglich 40 Tropfen.
  • Bei Magen- und Darmgeschwüren 40 Tropfen in 100 Milliliter warme Mich geben und das Ganze auf nüchternen Magen einnehmen.
  • Bei Pilzerkrankungen zwischen den Zehen werden die befallenen Stellen mit der Lösung eingerieben.
  • Bei Tuberkulose dreimal täglich 30 Tropfen einnehmen und zweimal wöchentlich über Dampf inhalieren. Zu diesem Zweck gibt man 100 Tropfen Lösung in ¼ Liter Wasser.

 

 

DE-ÖKO-013

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